Pazifik und Nebelwälder von Monteverde (Costa Rica Teil 2)

In Costa Rica gibt es noch viel mehr zu entdecken. Daher fuhr ich zum Pazifik und später nach Monteverde um mir den Nebelwald anzuschauen. Der Umzug dauerte fast den ganzen  Tag.  5 Stunden bis San José und dann nach einer Pause 2,5 Stunden bis Jacó.

Das Surferparadies Jacó am Pazifik

In dem Urlaubsort Jacó lernte ich gleich wieder viele nette Leute im Hostel kennen. Hier hat man genügend Möglichkeiten auszugehen. Einen großen Strand gibt es auch, allerdings mit größeren Wellen. Das erfreut alle, welche gerne Surfen. Zum Plantschen & Abhängen ist der Strand prima und man kann tolle Sonnenuntergänge sehen. Tagsüber  stiegen die Temperaturen bis 34 Grad, sodass ich mittags gerne in einer der Hängematten im Schatten auf dem Dach unseres Hostels relaxte. Das Room2Board Hostel ist eines der besten von Costa Rica. Es hatte wirklich Komfort. Nur im Mehrbettzimmer mit Ventilator war es tatsächlich nachts noch sehr heiß. (Es gibt auch Zimmer mit Klimaanlage, die kosteten dann ein wenig mehr).

 

Jacó am Pazifik in Costa Rica
Jacó am Pazifik
Besuch im Naturpark Manuel Antonio

Ich unternahm auch einen Ausflug nach Manuel Antonio (ca. 60 km mit dem Bus von Jacó). Hier gibt es den Nationalpark Manuel Antonio (Eintritt 2016: 16 US $), welcher sehr bekannt und beliebt ist. Einheimische zahlen übrigens in allen Naturparks nur einen kleinen Eintrittspreis, daher kommen am Wochenende auch wirklich viele Besucher. Die Anzahl der Personen, die in den Park dürfen ist begrenzt. Montags ist er geschlossen. Ich fuhr daher unter der Woche an einem Donnerstag hin. Es war trotzdem schon recht voll. Ich konnte einige Äffchen, Faultiere und andere kleine Tiere in freier Wildbahn beobachten. Ich lief viele Treppen zu den Aussichtspunkten rauf und runter. Aber es war eigentlich schon etwas zu heiß für solche Anstrengungen! Zum Schluss ging ich daher schwimmen in der traumhaften Bucht von Playa Manuel Antonio. Hier waren kaum Wellen und man konnte sich ewig im Wasser treiben lassen. Das Waser hatte gefühlte 30 Grad. Hier hätte ich noch Stunden verbringen können, aber der Park schließt um 16 Uhr. So machte ich mich dann leider doch auf den Rückweg zum Ausgang.

 

Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica
Nationalpark Manuel Antonio
Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica
Nationalpark Manuel Antonio
Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica
Nationalpark Manuel Antonio
Playa Manuel Antonio in Costa Rica
Playa Manuel Antonio
Faszinierende Nebelwälder in Costa Rica (Monteverde und Santa Elena)

Mein vorletzter Stopp war in Monteverde, im Ort Santa Elena. Mit dem Bus ging es zunächst nach Puntarenas. Dort nahm ich den nächsten Bus in die Berge. Die Fahrtdauer für diese letzte Strecke betrug etwa 2,5 Stunden. Die letzten 60 Minuten ging es dann über eine holprige Strasse, Natur pur! Das wird auch so bleiben, denn man möchte, dass die Touristen nicht nur für einen Tag kommen, sondern auch in Santa Elena übernachten. Hier sind die Straßen auch wieder asphaltiert. Der Ort ist überschaubar mit einigen Restaurants und Läden. Rund um Santa Elena gibt es den Nebelwald (Cloud Forest) von Monteverde und von Santa Elena zu sehen. Man hat außerdem die Wahl zwischen mehreren Anbietern von Canopy-Touren, Sky Trek, Sky Tram, usw.

In der ganzen Region ist es sehr windig und nachts wird es auch kühler. Lange Hosen und Jacke sind empfehlenswert. Ich entschied mich für den Nebelwald im Reserva Santa Elena in ca. 1700 m Höhe (Eintritt 14 US $). Hier ist der Touristenansturm noch nicht ganz so hoch wie im Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde. Es war Wochenende und in die Parks darf auch wieder nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern. Ich nahm direkt den großen Rundweg und später ging es noch auf einen Aussichtsturm. In dem Urwald wachsen viele Pflanzen und es sieht wirklich ein bisschen  mystisch bzw. verzaubert aus.

 

Nebelwald Santa Elena (Monteverde) in Costa Rica
Nebelwald Santa Elena
Nebelwald Santa Elena (Monteverde) in Costa Rica
Nebelwald Santa Elena
Nebelwald von oben (Santa Elena/ Monteverde) in Costa Rica
Nebelwald von oben (Santa Elena)

 

Im Orchideengarten (Eintritt mit Führung 10 US $) von Santa Elena lernte ich noch viel über Orchideen und machte einige schöne Fotos.

Spider-Orchidee in Santa Elena/ Monteverde in Costa Rica
Spider-Orchidee
Orchideen in Santa Elena/ Monteverde in Costa Rica
Orchideen
Alajuela

Vor dem Rückflug übernachtete ich einmal in Alajuela. Kostenloser Transfer zum Flughafen war inbegriffen. Hier hatte ich die Gelegenheit ein bisschen durch die Stadt zu schlendern. In Alajuela sieht man noch viel kolonialen Baustil. Das Flair der Stadt ist ähnlich wie Heredia.

Hier bekommst Du noch einige praktische Tipps für Deine Reise durch Costa Rica.

 

3 Gedanken zu „Pazifik und Nebelwälder von Monteverde (Costa Rica Teil 2)

  • 30. September 2016 um 23:56
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    Hallo Manuela,

    danke für deine Tipps! Hoffe du kommst in deinen nächsten Reisen mal nach Nicaragua. Hier ist es wundervoll.

    Liebe Grüße
    Marie

    Antwort
  • 29. September 2016 um 21:47
    Permalink

    Hallo Manuela,

    was für traumhafte Impressionen! Für uns geht es auch bald nach Costa Rica und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den Nebelwald (und natürlich auf Faultiere :D) Ich denke, dass wir uns dann auch Santa Elena möglichst unter der Woche aussuchen werden. Ohne Tourimassen stell ich mir den Nebelwald nämlich um einiges mystischer vor 😉

    Liebe Grüße aus Nicaragua
    Marie

    Antwort
    • 29. September 2016 um 22:19
      Permalink

      Hallo Marie,
      ja Nebelwald macht ohne Menschenmassen mehr Spaß. Deswegen habe ich das Reserva Santa Elena besucht und nicht das bekanntere Reserva Monteverde. Die Pension Santa Elena kann ich übrigens empfehlen für das kleine Budget. Ein Mitarbeiter hat mir am Abend vorher einen Platz im Kleinbus reserviert. Der brachte uns morgens direkt zum Eingang vom Park. Ich hatte vor der Reise echt überlegt, ob ich nach Mexiko fliege und dann runter fahre bis Costa Rica. Hatte mich dann für „nur“ Costa Rica entschieden. Eine meiner Hostel-Mitbewohnerinnen kam direkt aus Nicaragua und hat mir Ihre Fotos gezeigt…Da fand ich es schon ein bisschen schade, dass ich Nicaragua verpasst habe. Habt noch viel Spaß.
      LG Manuela

      Antwort

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